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Der zweite Teil beginnt mit der meditativen schlichten Musik von Arvo Pärt,1935 in Estland geboren. Seine Fratres kommen mit wenigen Akkordfolgen aus und schaffen dabei eine schwebende Ruhe im süßen Religioso-Ton.

Das abschließende Streichquartett f-moll, Op.95 von Ludwig van Beethoven hat Gustav Mahler für Kammerorchester arrangiert. Es ist wohl das düsterste seiner 16 Quartette; er schrieb es 1810 nach seiner unglücklichen Liebe zu Therese Malfatti. Mit einer zornig auffahrenden Sechzehntelfigur beginnt der erste Satz. Allerdings löst sich die Musik am Ende des Finales in F-Dur auf, es gibt einen versöhnlichen Schluß.«»Die Seele hat sich befreit, gereinigt von den sie bedrückenden schmerzlichen Stimmungen, sie schwingt sich nun wonnig in ätherische Regionen auf.« (T.Helm)

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